Alle Bücher wieder

Ich war ein Realist, schon immer. Das kam vom Bücherlesen. Man denkt allgemein, das würde zum Träumen führen, aber ganz im Gegenteil führt das zum Realismus, weil in Büchern Erfahrungen, die man sonst in einem Leben gar nicht alle gemacht haben kann, schon gar nicht, wenn man zehn ist, vorweggenommen werden. (Katrin Seddig: Wie wir die heiligen Weihnachten unserer Mutter zerstörten. In: Dietmar Bittrich (Hrsg.) Weihnachten mit der buckligen Verwandtschaft. Rowohlt 2012.

Eine Kaufempfehlung für alle, die noch ein universell verwendbares Weihnachtsgeschenk für (tendenziell selbstironische) Verwandte suchen. Ich selbst habe zeitig genug bestellt, um es noch lesen zu können, bevor ich es meiner Mutter schenke (ein Fehler, den ich immer wieder mache, alle diese Bücher haben wir mittlerweile beide, ich kann einfach kein Buch weggeben, in dem ich mich einmal festgelesen habe).

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