Nicht in den Bockshornklee jagen lassen!

Ich stelle immer wieder fest, dass ich selbst für viele Pflanzen, die wir hier in Deutschland tagtäglich konsumieren, keine serbische/kroatische Entsprechung weiß, und dass es den meisten mehrsprachigen Menschen in meinem Umfeld ähnlich geht. Auch die balkanischen Medien wussten unlängst mit Bockshornkleesamen nicht viel anzufangen, man muss in der Tat mehr als vier Gugel-Schritte tätigen, um über den Umweg des Englischen (Fenugreek) zur Übersetzung zu gelangen. Wenn man ein bisschen wühlt, findet man nämlich für alles ein Wort, und meistens sind die Wörter auch richtig schön.
Daher habe ich mal mit einer Sammlung auf dem Balkan selten gegessener und folglich selten gelehrter botanischer Begriffe angefangen und freue mich über Ergänzungen.

Gemüse, Kräuter:

Fenchel – komorač
Grünkohl – hr. raštika, sr. raštan
Rosenkohl – hr. prokulica, sr. prokelj
Schwarzwurzel – zmijak
Beinwell – gavez
Schnittlauch – hr. vlasac, sr. (vojv.) šnitling
Bärlauch – hr. medvjeđi luk, sr. (vojv.) sremuš
Bockshornklee – hr. piskavica, pjeskavica, sr. peskavica (nicht zu verwechseln mit pLJeskavica)

Obst:

Rhabarber – rabarbara
Stachelbeeren – ogrozd

Nutzpflanzen, Getreide:

Dinkel – hr. pir, sr. krupnik
Buchweizen – heljda
Raps – uljana repica

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